3D Software Object Modeller

Der 3D Software Object Modeller (3D SOM) arbeitet ebenfalls nach dem gleichen Prinzip. Wieder ist eine Kalibrierungsvorlage nötig und wieder muss das Objekt vor dem Hintergrund freigestellt werden. 3D SOM bietet dabei die Möglichkeit übergroße Vorlagen auf mehrere A4-Seiten zu verteilen. Sehr angehmen ist die Funktion, den Schwellenwert für die Maskierung stufenlos regeln zu können. Nach der Anpassung des Schwellenwerts im ersten und zweiten Bild, können so fast alle eingelesenen Bilder automatisch maskiert werden. Im direkten Vergleich zu iModeller stellte dies eine enorme Zeitersparnis dar. Auch die Möglichkeit eine Auswahl von Bildern zu maskieren oder die Maskierung davon zu entfernen, ist ein Feature, welches man in iModeller zeitweise vermisst.

Vorgänge, wie Maskierung, 3D-Modell-Generierung oder Texturierung werden jeweils von einem Wizard begleitet. So lassen sich Parameter zur Feinjustierung bereits vor der Durchführung einstellen. An bekannten Export-Formaten unterstützt 3D SOM nur 3D Studio Max, Macromedia Shockwave 3D und VRML. Positiv hervorzuheben ist auch die Gestaltung des Online-Handbuchs. Es erklärt Schritt für Schritt die Vorgehensweise und gibt nützliche Tips. Schade ist, dass 3D SOM wie bereits D Sculptor nur für Windows erhältlich ist. [3D SOM]

Abbildung 2.8. Eine Holzfigur erstellt mit iModeller (links) und 3D SOM (rechts), Mesh-Darstellung (oben) und texturierte Darstellung (unten)

Eine Holzfigur erstellt mit iModeller (links) und 3D SOM (rechts), Mesh-Darstellung (oben) und texturierte Darstellung (unten)